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Vorhang auf! - drauflosgespielt

Vor den Osterferien verwandelte sich der Teppich im Plapperraum in eine Bühne. Die Stunde begann mit einem Aufwärmzirkusspiel, bei dem die Spielkette moderiert wurde, und das Publikum selbst zu Schauspielern wurde. Im Zirkus gibt es verschiedene Rollen, so dass jedes Kind etwas Passendes finden konnte, das seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten und dem eigenen Mut entspricht.

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Unsere Plapperstunde

„Kommt Wuppi auch zum Frühlingsfest?“ oder „Darf ich Wuppi wecken?“. Diese und ähnliche Fragen stellen die Kinder zurzeit am Anfang der Plapperstunde.

Was, ihr kennt Wuppi nicht?

Wuppi ist eine grüne Handpuppe, die vom Planeten Wupp kommt. Sie ist seit Februar in der Plapperstunde in der Kita St. Oswald zu Besuch und wird dort gemeinsam mit den Mondkindern bis zu den Sommerferien Ohrenkönig.

Wuppi ist die Handpuppe zum Sprachförderprogramm „Wuppis Abenteuerreise durch die phonologische Bewusstheit“ von Christiane Christiansens.

Die Mondkinder starteten mit dem Sprachförderprogramm nach den Faschingsferien.  In den ersten Wochen standen Lauschübungen im Vordergrund, bewusstes Hören und die Sensibilisierung für genaues Hinhören. Anschließend waren Höraufgaben an der Reihe. In den weiteren Wochen kam das Reimen. Reimpaare finden, Zaubersprüche ausdenken, Sätze zu Ende führen und Lügenzettel entlarven waren die Aufgaben. Dann ging es weiter mit Silben, diese durften die Kinder klatschen, hüpfen, und mit der sogenannten Robotersprache sprechen.

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Die Sprachförderung

CIMG0567Das Sprachprojekt findet einmal wöchentlich für alle Mondkinder in Kleingruppe statt. Bei der Sprachförderung geht es in erster Linie nicht um eine saubere Aussprache oder eine absolut einwandfreie Grammatik, sondern sie versteht sich als integrierter Bestandteil einer erfolgreichen persönlichen Entwicklung.
Das Kind erfährt spielerisch die Ebenen von logischem Denken, Phantasie, Sprechen und (oft kreativem) Handeln in konkreten Situationen. Im Spiel verbinden sich die Bereiche Sprache, Wahrnehmung und Bewegung miteinander. Sie sollen Freude an der Sprache vermitteln.

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Erzähltisch

Beim Erzähltisch in einer „Plapperstunde“ waren die Kinder sehr kreativ beim Aufbauen. Anschließend lauschten sie dem  Märchen von „Hänsel und Gretel“ und wurden dann selbst zum Erzähler. Diese Art des darstellenden Spieles von Märchen macht das Erzählen sehr lebendig und begeistert nicht nur alle Kinder, sie fördert neben der Sprachkompetenz auch die Werteorientierung

ErzähltischErzähltisch2

 

 

 

 

Geschichtensäckchen

In den letzten Wochen war besonders Phantasie und Kreativität in den Sprachförderstunden gefragt. Die Kinder durften von einem Materialtisch ein „Geschichtensäckchen“ mit Figuren, Tieren, Tüchern und vielen verschiedenen Gegenständen füllen. Die Auswahl war oft nicht einfach, und es musste mehrmals umgetauscht werden, bis die richtigen Dinge im Geschichtensäckchen landeten.

Dann kam der große Moment: Viele Augenpaare guckten gespannt auf das Geschichtensäckchen und den Erzähler. Das Kind, das das Geschichtensäckchen gepackt hat, baute mit großer Sorgfalt die passende Kulisse für seine Geschichte auf und durfte diese dann erzählen. In diesen Plapperstunden hörten wir viele neue und spannende Geschichten, z.B. „Der Zauberer findet einen Schlüssel“ und „Die Antarktis“ uvm.

Geschichtensäckchen2Geschichtensäckchen

 

 

 

 

 

 

Selbstgedichtete Fingerspiele

FingerspielAuch in der Faschingszeit dürfen in der Sprachförderung lustige Figuren nicht fehlen. Deshalb durfte jedes Kind eine Fingerpuppe selbst gestalten und einen Reim dazu erfinden. Am Ende der Plapperstunde hatte jede Gruppe ein selbstgedichtetes, lustiges Fingerspiel, das die Kinder dann in der Kindergartengruppe vorführten.

 

Unsere "Plapperstunde"

Für unsere Kinder findet Sprache überall statt. Sie singen, spielen, handeln Spielregeln aus und entdecken in Büchern und Geschichten Vertrautes und faszinierendes von Dinosauriern und Dinge aus dem Weltall. Sprachförderung ist ein elementarer Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Sie findet integriert im Gruppenalltag sowie gezielt in der Plapperstunde statt. Kinder erschließen sich ihre Umwelt, indem sie „selbst tätig“ sind, dies gilt auch für den Spracherwerb, dadurch werden die Kinder angesprochen und die Sprechfreude wird angeregt. „Selbst tätig“ sein dürfen die Vorschulkinder und Kinder mit Migrationshintergrund, die einmal wöchentlich die Plapperstunde besuchen, zum Beispiel bei unserem selbstgedichteten Fingerspiel (bei dem die selbstgestalteten Fingerpuppen nicht fehlen durften), bei Lautspielen, Reimspielen, Silbenspielen, bei der Mundgymnastik (Mundmotorik), beim Be- und Umschreiben von Dingen, beim Malen von Erzähl- Malgeschichten sowie bei Mitmachgeschichten und beim Sprechzeichnen.

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Fr. Leitl stellt sich vor

Liebe Eltern,leitel bild

ich bin Katharina Leitl, Erzieherin im Kindergarten St. Oswald, und biete zweimal in der Woche gruppenübergreifende Angebote an. Neben meiner Tätigkeit hier im Kindergarten, studiere ich an der Universität Augsburg, Kunstpädagogik. Ich biete ab und an einen kreativen Basteltisch oder ein freies Werken im Werkraum an. Darüber hinaus leite ich zwei Nachmittagsprojekte.

 

Erfahrungsraum Ton

Liebe Eltern,

angeregt durch ein Seminar im Studium, habe ich den Kindern das Material Ton als freien und kreativen Erfahrungsraum näherbringen wollen.

So konnten die Kinder erst mit ihren Händen und anschließend mit Werkzeug den Ton erfahren und damit experimentieren. Während des Schaffensprozesses haben wir die Materialeigenschaften des Tons ergründet und sind an die Grenzen der Plastizierbarkeit des Tons gegangen.

Immer wieder äußerten sich die Kinder überrascht, wenn sie fühlten, dass der Ton eine neue Konsistenz von matschig bis hin zu zäh und ledrig aufwies. Die Kinder arbeiteten nach kurzer Zeit an Gemeinschaftsprojekten und eigneten sich somit soziale und kommunikative Fähigkeiten an. So entstanden ein ganzer Bahnhof und eine abstrakte Skulptur. Die meisten Kinder setzten sich bis zu drei Stunden mit dem Ton auseinander und kamen am folgenden Tag noch einmal. Ton als Erfahrungsraum hat die Kinder motiviert, kreativ forschend und miteinander zu gestalten und zu plastizieren. Es sind beeindruckende Werke entstanden, welche mit Hilfe von Fotografien festgehalten wurden.

Ihre Katharina Leitl

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Kleine Welten

Auch dieses Jahr präsentierte das Maximilianmuseum altes Spielzeug ab dem 16. Jahrhundert. Was Kinder (und sicherlich auch Erwachsene) einst entzückte. Große und kleine Puppen in prächtigen Gewändern, Küchen, Stuben und kleine Möbel, die exakt denen aus der Welt der Erwachsenen nachempfunden waren.

Anlässlich dieser Ausstellung machten sich die Kindergartengruppen auf den Weg zum Maximilianmuseum. Gemeinsam betrachteten wir die „Kleinen Welten“, erstaunt über die liebevoll gestalteten Spielzeuge, welche von Handwerkern bis ins Detail gestaltet wurden. Zusammen haben wir unter anderem erarbeitet, warum die Puppen in Kutschen gefahren sind und nicht im Auto?!

Besonders gefallen haben uns die Puppenküchen. Diese waren so liebevoll gestaltet bis hin zum letzten Teller, dass es uns alle „juckte“, gleich damit zu spielen. Als wir dann die Überraschungskiste, welche wir mit ins Museum gebracht haben, auspackten, konnten wir dann eine eigene Puppenküche einräumen und gestalten.

Nach den ganzen Erfahrungen sind wir gemeinsam zurück in den Kindergarten gefahren mit der Aussicht, dass wir in den nächsten Wochen gemeinsam eine Puppenküche für den Kindergarten bauen.

 

 

 

 

 

No Intention - Kunstpädagogischer Ausflug

DSCF9762Liebe Eltern,

ich möchte Ihnen im Folgenden den Bildungsbucheintrag für die Kinder, die an der Ausstellung „No Intention“ teilgenommen haben, zeigen. Hier zeigt sich direkt, wie wir die Ausstellung Kunstpädagogisch erlebt und entdeckt haben.

 

Liebe Kinder,

wir waren gemeinsam in der Austellung „No Intention“ im TIM. Hier haben wir drei Bilder des Künstlers Koho Mori- Newton betrachtet. Vielleicht kannst du dich daran erinnern, dass der Künstler die Linien und die Formen erforscht.

Zuerst haben wir uns drei seiner ersten Bilder, die er gemalt hat angesehen. In diesen Bildern hat er alle Gegenstände gemalt, welche er in seinem Atelier gesehen hat. Diese malte er schnell ohne viel nachzudenken und ohne Angst falsch zu malen.

Wir haben dann auf einem Blatt die Gegenstände, welche er in seinem Atelier hatte angesehen und ausgemalt. Wir haben hier soooo viel entdeckt. Anschließend haben wir selbst ausprobiert, wie es ist schnell zu malen ohne Angst zu haben. Dabei hatten wir sehr viel Spaß, wir haben gelacht und die Bilder die entstanden sind, waren den von Koho Mori-Newton ähnlich.

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Eltern-Kind-Ausflüge ins Kunstmuseum

Am 13. und 14.04.2018 entdeckten Eltern und Kinder gemeinsam einige Geheimnisse der Kunstwerke im Schaezler-Palais und im Museum Walter im Glaspalast. Wir schafften es, jeweils zwei Werke in den Museen zu betrachten und zu erarbeiten.

So beschäftigten wir uns im Schaezler-Palais mit einem Stillleben von Flegel, welches für uns heute einfach und schlicht erscheint, doch im 16. Jahrundert von Reichtum zeugte.
Im Rokoko-Festsaal lösten wir das Rätsel, hinter welchem der Gemälde über den Türen, welcher Kontinent versteckt ist.

Im Museum Walter verpackten wir kurzerhand eine Kleinigkeit wie Handys, Brille oder Schokoriegel und lernten mit Christo und Jeanne-Claude, wie Dinge spannender werden, wenn wir sie nicht mehr sehen können. Anschließend stand der Museumsbesuch Kopf, wie Georg Baselitz Bilder, welche er verkehrt herum malte. In einer praktischen Umsetzung malten die Familien gemeinsam ihr Familienmitglied auf dem Kopf, begleitet von reichlich Lachen.

 

 

 

 

Darstellung eines Menschen im Kindergartenalter

Im Kindergartenalter zwischen drei und sechs Jahren entwickeln die Kinder die „Formensprache“ der menschlichen Darstellung. Diese beginnt meist mit dem Kopffüßler. Dieser besteht aus einem Kreis und zwei Strichen stellvertretend für Körper und Beine. Dieses Bild differenziert sich bis zum Schulalter weiter aus. Später entwickeln einige Kinder eine große Detailfreude bei der Darstellung des Menschen und malen von jedem einzelnen Finger bis zu dem kleinsten Ohrring alles genau nach.

Es ist uns als Pädagogen möglich, diese Entwicklung durch Angebote zu begleiten und jedem Kind Anregungen zu den einzelnen Entwicklungsstadien zu geben.

In der Kunstpädagogischen Arbeit mit den Kindern unserer Kita entstanden so Selbstbildnisse, Gemüsegesichter, Drahtskulpturen, Menschen aus Holz und Pappmachéköpfe.
Bei diesen Arbeiten war das Ziel, dass jedes Kind ein individuelles Bild von einem Menschen darstellt, welches nicht unbedingt der Realität entsprechen muss. Sie entwickeln dadurch ihre eigene „Formensprache“ die mit einer hohen kognitiven Leistung verbunden ist. Anregungen zu diesen Arbeiten gaben uns die Künstler Rembrandt, Dürer und Frida Kahlo.

Die neue Druckerpresse ist im Einsatz!

Wir haben seit Beginn dieses Kindergartenjahres die neue Druckerpresse im Betrieb. Wir bedanken uns beim Förderverein, welcher diese gesponsert hat.

Damit ist es uns nun möglich, viele Arten von Drucktechniken umzusetzen. So können wir nun Kaltnadelradierungen, Holzdrucke und Mehrfarbendrucke machen. Dies ist durch den Druck der Presse möglich, da viele Techniken den starken Druck brauchen, damit die Farbe auf dem Papier haften bleibt.

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Holzdruck-Selbstbildnisse

Wir gestalteten in den vergangenen Wochen Selbstbildnisse mit der Technik eines Holzdruckes.

Die Kinder zeichneten sich zuerst mit Hilfe eines Spiegels auf eine weiche Holzplatte. Anschließend kratzen sie mit einer Radiernadel tiefe Linien in das Holz. Die Kinder konnten dabei erfahren, wie anstrengend eine künstlerische Arbeit sein kann. Es kostete viel Durchhaltevermögen und etwas Frustrationstoleranz, wenn die Nadel ihre eigenen Wege im Holz ging und Mut, weiter zu machen wenn man sich mal gestochen hat.

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Kunstpädagogischer Ausflug zum Museum Walter im Glaspalast

Liebe Eltern,

im Rahmen des Jahresthemas „Große Kunst von kleinen Künstlern“ war es uns möglich einen zweiten Besuch in eines der Augsburger Kunstmusen zu organisieren.

Nach einer aufregenden Fahrt mit Bus und Straßenbahn kamen wir im Museum an. Um gestärkt in das Museum zu gehen, machten wir gleich Brotzeit und es kam dabei zu reichlich künstlerischen- und philosophischen Gesprächen.

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Kunstpädagogischer Ausflug

Zu Beginn dieses Jahres hatten wir gleich die Möglichkeit die Kunstausstellung „Rendezvous der Künstler“ zu besuchen. Gemeinsam entdeckten wir Kunstwerke der Künstler Giorgio de Chirico, Jean Dubuffet und Gaston Chiassac.

Wir betrachteten die Kunstwerke gemeinsam und es gab viel Raum, damit die Kinder das gesehene in Worte fassen konnten. Besonders schön war der ehrliche und besonders offene Zugang der Kinder zu den Werken. So konnte bei einem Fleck auf dem Bild eine Spinne oder bei einer auf Grundformen reduzierten Zeichnung ein Mann im Einkaufswagen erkannt werden.

Anschließend bekamen die Kinder eine kleine Geschichte über den Künstler und seine Arbeit zu hören, gefolgt von einer spielerischen und praktischen Umsetzung.

Besonderen Dank möchte ich hier auch an das Schaezlerpalais richten, die sehr entgegenkommend waren und uns herzlich willkommen hießen.

Der kreative Basteltisch

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Bei diesem Angebot werden verschiedenste Materialien zur Auswahl gestellt, mit denen die Kinder selbst ein Werk herstellen können. Wichtig ist hier die Vielzahl der Materialien. Nun dürfen die Kinder selbständig arbeiten.

Die Aufgabe der Erzieherin ist es, genau zu beobachten, Denkprozesse anzuregen, durch gezielte Fragen das Kind zu unterstützen eigene Lösungsmöglichkeiten für Probleme in der Gestaltung zu finden und technische Fragen zu beantworten.

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Unterkategorien

Sprachförderung
Beitragsanzahl:
8
Kunstpädagogische Angebote
Beitragsanzahl:
14

Kontakt

Katholische Kindertagesstätte
St. Oswald
Riedstr. 20
86391 Stadtbergen
Leitung: Angelika Hafner

Telefon: 0821-438625
Fax: 0821-8107817
E-Mail: info@kita-leitershofen.de
Öffnungszeit: 7-17 Uhr
Bürozeit: 9-14 Uhr

 

 

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