Fr. Leitl stellt sich vor

Liebe Eltern,leitel bild

ich bin Katharina Leitl, Erzieherin im Kindergarten St. Oswald, und biete zweimal in der Woche gruppenübergreifende Angebote an. Neben meiner Tätigkeit hier im Kindergarten, studiere ich an der Universität Augsburg, Kunstpädagogik. Ich biete ab und an einen kreativen Basteltisch oder ein freies Werken im Werkraum an. Darüber hinaus leite ich zwei Nachmittagsprojekte.

 

Erfahrungsraum Ton

Liebe Eltern,

angeregt durch ein Seminar im Studium, habe ich den Kindern das Material Ton als freien und kreativen Erfahrungsraum näherbringen wollen.

So konnten die Kinder erst mit ihren Händen und anschließend mit Werkzeug den Ton erfahren und damit experimentieren. Während des Schaffensprozesses haben wir die Materialeigenschaften des Tons ergründet und sind an die Grenzen der Plastizierbarkeit des Tons gegangen.

Immer wieder äußerten sich die Kinder überrascht, wenn sie fühlten, dass der Ton eine neue Konsistenz von matschig bis hin zu zäh und ledrig aufwies. Die Kinder arbeiteten nach kurzer Zeit an Gemeinschaftsprojekten und eigneten sich somit soziale und kommunikative Fähigkeiten an. So entstanden ein ganzer Bahnhof und eine abstrakte Skulptur. Die meisten Kinder setzten sich bis zu drei Stunden mit dem Ton auseinander und kamen am folgenden Tag noch einmal. Ton als Erfahrungsraum hat die Kinder motiviert, kreativ forschend und miteinander zu gestalten und zu plastizieren. Es sind beeindruckende Werke entstanden, welche mit Hilfe von Fotografien festgehalten wurden.

Ihre Katharina Leitl

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Kleine Welten

Auch dieses Jahr präsentierte das Maximilianmuseum altes Spielzeug ab dem 16. Jahrhundert. Was Kinder (und sicherlich auch Erwachsene) einst entzückte. Große und kleine Puppen in prächtigen Gewändern, Küchen, Stuben und kleine Möbel, die exakt denen aus der Welt der Erwachsenen nachempfunden waren.

Anlässlich dieser Ausstellung machten sich die Kindergartengruppen auf den Weg zum Maximilianmuseum. Gemeinsam betrachteten wir die „Kleinen Welten“, erstaunt über die liebevoll gestalteten Spielzeuge, welche von Handwerkern bis ins Detail gestaltet wurden. Zusammen haben wir unter anderem erarbeitet, warum die Puppen in Kutschen gefahren sind und nicht im Auto?!

Besonders gefallen haben uns die Puppenküchen. Diese waren so liebevoll gestaltet bis hin zum letzten Teller, dass es uns alle „juckte“, gleich damit zu spielen. Als wir dann die Überraschungskiste, welche wir mit ins Museum gebracht haben, auspackten, konnten wir dann eine eigene Puppenküche einräumen und gestalten.

Nach den ganzen Erfahrungen sind wir gemeinsam zurück in den Kindergarten gefahren mit der Aussicht, dass wir in den nächsten Wochen gemeinsam eine Puppenküche für den Kindergarten bauen.

 

 

 

 

 

No Intention - Kunstpädagogischer Ausflug

DSCF9762Liebe Eltern,

ich möchte Ihnen im Folgenden den Bildungsbucheintrag für die Kinder, die an der Ausstellung „No Intention“ teilgenommen haben, zeigen. Hier zeigt sich direkt, wie wir die Ausstellung Kunstpädagogisch erlebt und entdeckt haben.

 

Liebe Kinder,

wir waren gemeinsam in der Austellung „No Intention“ im TIM. Hier haben wir drei Bilder des Künstlers Koho Mori- Newton betrachtet. Vielleicht kannst du dich daran erinnern, dass der Künstler die Linien und die Formen erforscht.

Zuerst haben wir uns drei seiner ersten Bilder, die er gemalt hat angesehen. In diesen Bildern hat er alle Gegenstände gemalt, welche er in seinem Atelier gesehen hat. Diese malte er schnell ohne viel nachzudenken und ohne Angst falsch zu malen.

Wir haben dann auf einem Blatt die Gegenstände, welche er in seinem Atelier hatte angesehen und ausgemalt. Wir haben hier soooo viel entdeckt. Anschließend haben wir selbst ausprobiert, wie es ist schnell zu malen ohne Angst zu haben. Dabei hatten wir sehr viel Spaß, wir haben gelacht und die Bilder die entstanden sind, waren den von Koho Mori-Newton ähnlich.

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Eltern-Kind-Ausflüge ins Kunstmuseum

Am 13. und 14.04.2018 entdeckten Eltern und Kinder gemeinsam einige Geheimnisse der Kunstwerke im Schaezler-Palais und im Museum Walter im Glaspalast. Wir schafften es, jeweils zwei Werke in den Museen zu betrachten und zu erarbeiten.

So beschäftigten wir uns im Schaezler-Palais mit einem Stillleben von Flegel, welches für uns heute einfach und schlicht erscheint, doch im 16. Jahrundert von Reichtum zeugte.
Im Rokoko-Festsaal lösten wir das Rätsel, hinter welchem der Gemälde über den Türen, welcher Kontinent versteckt ist.

Im Museum Walter verpackten wir kurzerhand eine Kleinigkeit wie Handys, Brille oder Schokoriegel und lernten mit Christo und Jeanne-Claude, wie Dinge spannender werden, wenn wir sie nicht mehr sehen können. Anschließend stand der Museumsbesuch Kopf, wie Georg Baselitz Bilder, welche er verkehrt herum malte. In einer praktischen Umsetzung malten die Familien gemeinsam ihr Familienmitglied auf dem Kopf, begleitet von reichlich Lachen.

 

 

 

 

Darstellung eines Menschen im Kindergartenalter

Im Kindergartenalter zwischen drei und sechs Jahren entwickeln die Kinder die „Formensprache“ der menschlichen Darstellung. Diese beginnt meist mit dem Kopffüßler. Dieser besteht aus einem Kreis und zwei Strichen stellvertretend für Körper und Beine. Dieses Bild differenziert sich bis zum Schulalter weiter aus. Später entwickeln einige Kinder eine große Detailfreude bei der Darstellung des Menschen und malen von jedem einzelnen Finger bis zu dem kleinsten Ohrring alles genau nach.

Es ist uns als Pädagogen möglich, diese Entwicklung durch Angebote zu begleiten und jedem Kind Anregungen zu den einzelnen Entwicklungsstadien zu geben.

In der Kunstpädagogischen Arbeit mit den Kindern unserer Kita entstanden so Selbstbildnisse, Gemüsegesichter, Drahtskulpturen, Menschen aus Holz und Pappmachéköpfe.
Bei diesen Arbeiten war das Ziel, dass jedes Kind ein individuelles Bild von einem Menschen darstellt, welches nicht unbedingt der Realität entsprechen muss. Sie entwickeln dadurch ihre eigene „Formensprache“ die mit einer hohen kognitiven Leistung verbunden ist. Anregungen zu diesen Arbeiten gaben uns die Künstler Rembrandt, Dürer und Frida Kahlo.

Die neue Druckerpresse ist im Einsatz!

Wir haben seit Beginn dieses Kindergartenjahres die neue Druckerpresse im Betrieb. Wir bedanken uns beim Förderverein, welcher diese gesponsert hat.

Damit ist es uns nun möglich, viele Arten von Drucktechniken umzusetzen. So können wir nun Kaltnadelradierungen, Holzdrucke und Mehrfarbendrucke machen. Dies ist durch den Druck der Presse möglich, da viele Techniken den starken Druck brauchen, damit die Farbe auf dem Papier haften bleibt.

Für die Kinder ist es eine große Bereicherung. Immer wieder habe ich beobachten können, wie die Kinder ausdauernd und fasziniert an der Technik des Druckens arbeiten. Sie lernen dabei einen strukturierten und sauberen Arbeitsablauf. Die Kinder haben schon mit großer Ausdauer in den letzten Wochen Mehrfarbendrucke hergestellt. Bei diesen wird eine Druckplatte immer wieder bearbeitet und auf dasselbe Papier gedruckt, so dass immer wieder die davor gedruckten Farben erhalten bleiben. Auch die Herbstdekoration für den Kindergarten ist in diesem Verfahren entstanden.

Einige Kinder haben schon in der kurzen Zeit dieses Kindergartenjahres große Kompetenzen entwickelt, so dass sie selbstständig an der Presse unter Aufsicht arbeiten können.

Wir freuen uns sehr über die Presse und sie wird im Weiteren eine große Bereicherung für die pädagogische Arbeit der Einrichtung sein.

 

 

 

 

Holzdruck-Selbstbildnisse

Wir gestalteten in den vergangenen Wochen Selbstbildnisse mit der Technik eines Holzdruckes.

Die Kinder zeichneten sich zuerst mit Hilfe eines Spiegels auf eine weiche Holzplatte. Anschließend kratzen sie mit einer Radiernadel tiefe Linien in das Holz. Die Kinder konnten dabei erfahren, wie anstrengend eine künstlerische Arbeit sein kann. Es kostete viel Durchhaltevermögen und etwas Frustrationstoleranz, wenn die Nadel ihre eigenen Wege im Holz ging und Mut, weiter zu machen wenn man sich mal gestochen hat.

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Kunstpädagogischer Ausflug zum Museum Walter im Glaspalast

Liebe Eltern,

im Rahmen des Jahresthemas „Große Kunst von kleinen Künstlern“ war es uns möglich einen zweiten Besuch in eines der Augsburger Kunstmusen zu organisieren.

Nach einer aufregenden Fahrt mit Bus und Straßenbahn kamen wir im Museum an. Um gestärkt in das Museum zu gehen, machten wir gleich Brotzeit und es kam dabei zu reichlich künstlerischen- und philosophischen Gesprächen.

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Kunstpädagogischer Ausflug

Zu Beginn dieses Jahres hatten wir gleich die Möglichkeit die Kunstausstellung „Rendezvous der Künstler“ zu besuchen. Gemeinsam entdeckten wir Kunstwerke der Künstler Giorgio de Chirico, Jean Dubuffet und Gaston Chiassac.

Wir betrachteten die Kunstwerke gemeinsam und es gab viel Raum, damit die Kinder das gesehene in Worte fassen konnten. Besonders schön war der ehrliche und besonders offene Zugang der Kinder zu den Werken. So konnte bei einem Fleck auf dem Bild eine Spinne oder bei einer auf Grundformen reduzierten Zeichnung ein Mann im Einkaufswagen erkannt werden.

Anschließend bekamen die Kinder eine kleine Geschichte über den Künstler und seine Arbeit zu hören, gefolgt von einer spielerischen und praktischen Umsetzung.

Besonderen Dank möchte ich hier auch an das Schaezlerpalais richten, die sehr entgegenkommend waren und uns herzlich willkommen hießen.

Der kreative Basteltisch

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Bei diesem Angebot werden verschiedenste Materialien zur Auswahl gestellt, mit denen die Kinder selbst ein Werk herstellen können. Wichtig ist hier die Vielzahl der Materialien. Nun dürfen die Kinder selbständig arbeiten.

Die Aufgabe der Erzieherin ist es, genau zu beobachten, Denkprozesse anzuregen, durch gezielte Fragen das Kind zu unterstützen eigene Lösungsmöglichkeiten für Probleme in der Gestaltung zu finden und technische Fragen zu beantworten.

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Malen mit Farbe auf großformatigem Papier

DSC05016In regelmäßigen Abständen können die Kinder mit flüssigen, gut deckenden Farben malen. Dabei verändern sich jedes Mal ein wenig die Rahmenbedingungen, wie die Art des Auftragens der Farbe z.B. mit Pinseln, Spachteln oder Drucken

mit verschiedenen Materialien. Durch das Anbieten verschiedener Papiergrößen, können die Kinder selbst den Arbeitsaufwand eines Bildes bestimmen. Die größeren Formate ermöglichen den Kindern mehr Bewegungsfreiheit, und somit ein größeres sinnliches Erleben mit Farbe. Auch die Möglichkeit im Stehen zu arbeiten verändert die künstlerischen Resultate maßgeblich. Jede dieser Varianten bietet die Möglichkeit seine eigene „Spur“ auf dem Papier zu hinterlassen und somit eine neue Form des persönlichen künstlerischen Ausdrucks.

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Kontakt

Katholische Kindertagesstätte
St. Oswald
Riedstr. 20
86391 Stadtbergen
Leitung: Angelika Hafner

Telefon: 0821-438625
Fax: 0821-8107817
E-Mail: info@kita-leitershofen.de
Öffnungszeit: 7-17 Uhr
Bürozeit: 9-14 Uhr

 

 

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