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Gesunde Brotzeit für die Jüngsten

Im Leitgedanken zur Kitaverpflegung in Bayern heißt es:

„Was und wie Kinder täglich essen, spielt eine große Rolle für Wachstum, Gesundheit und Wohlbefinden, aber auch für die langfristige Entwicklung des Ernährungsverhaltens. Die Kitaverpflegung kann hierbei einen wichtigen Beitrag leisten und Vorbild für eine gesunde Ernährung sein, die gleichzeitig abwechslungsreich ist und schmeckt“. („Kita-Tischlein, deck dich“, Seite 5, Bayerisches Staatsministerium für Ernährung…)

Frau Dr. Aicher, Elternbeirätin, Mama eines Krippen-, Kindergarten- und Schulkindes sowie Fachfrau für Ernährung hat uns bezüglich einer gesunden Brotzeit für die Krippenkinder fachmännisch beraten. Nachdem Frau Dr. Aicher unseren bisherigen Brotzeitplan mit den Ernährungsempfehlungen seitens der Deutschen Gesellschaft für Ernährung unter die Lupe genommen hatte, stellte sie fest, dass wir bereits auf einem guten Weg sind. Da auch wir nur das Beste für Ihre Kinder wollen und „gesunde Kinder“ als Ziel in unserer Konzeption festgeschrieben ist, sind wir gerne Frau Dr. Aichers Tipps bzgl. Zutaten für das Müsli (ausschließlich zuckerfreie Cerealien), „echtes“ Vollkornbrot statt Sechskornbrot, sowie die Umstellung von reiner Butter auf Butter mit Rapsöl gefolgt. Die Jungen und Mädchen genießen je einmal in der Woche ein leckeres Müsli mit Haferflocken, gepufftem Reis/Quinoa, mit Milch (1,5% Fett) bzw. Joghurt (1,5% Fett). An zwei Tagen bieten wir Vollkornbrot mit Butter und abwechselnd Käse und Wurst an. Den bis dahin sehr beliebten Brezentag scheinen die Jungen und Mädchen überhaupt nicht zu vermissen. Statt der Brezen gibt es nun Vollkornknäckebrot mit Frischkäse oder Butter.

Täglich steht den Krippenkinder zudem verschiedenes Obst und Gemüse zur Stärkung bei der Brotzeit bereit. Feiert ein Krippenkind mit seiner Gruppe Geburtstag, teilt es mit großer Freude zum Abschluss der Feier einen Vollkornkeks an seine Gäste aus. Dabei beobachten wir berührende Szenen, denn etwas abgeben können, was für die jungen Kindern oft eine große Herausforderung ist, gelingt in dieser Runde allen Kindern.

Seit einigen Wochen lassen sich die Krippenkinder ihre Brotzeit, die nun dem DEG-Qualitätsstandard entspricht, schmecken. Die mitgebrachten Getränkeflaschen füllen wir größtenteils mit Wasser auf. Den wenigen „Wasserverweigerern“ geben wir noch etwas Saft in die Trinkflasche.

Als nächsten Schritt planen wir mit Frau Dr. Aichers Unterstützung ein Ernährungskonzept für unsere Kita zu erarbeiten.

An dieser Stelle möchten wir uns bei Frau Dr. Aicher für ihr Engagement und ihre wertvollen Tipps zur gesunden Ernährung der Krippenkindern herzlich bedanken.

 

Neues aus der Krippe

Weshalb ist Bewegung bereits im Krippenalter von großer Bedeutung?

Krabbeln, Klettern, Rennen, Toben. Bewegung ist für Kinder elementar und bildet die Basis für eine gesunde Entwicklung von Körper, Geist und Seele. Dabei fordern Kinder körperliche Aktivitäten geradezu ein, indem sie auf längere Ruhephasen zappelig reagieren oder ihnen längeres Stillsitzen schwerfällt. Bewegung stellt daher nicht nur ein Grundbedürfnis von Krippenkindern, sondern gleichermaßen individuelle Ausdrucksmöglichkeiten dar. Kinder erforschen und begreifen die Welt mithilfe von Bewegungsaktivitäten und erzielen dadurch nicht nur motorische Fortschritte, sondern durchlaufen zudem bedeutsame kognitive, emotionale und soziale Entwicklungsprozesse. Eine bewegte Kinderkrippe trägt damit wesentlich zu einer ganzheitlichen Persönlichkeits- und Werteerziehung bei.

Um bereits für die Kleinsten ein optimales Bewegungsumfeld zu schaffen, sollten körperliche Aktivitäten nicht nur auf bestimmte Stunden oder Projekte beschränkt werden, sondern als wesentlicher Bestandteil in den Krippenalltag integriert werden. Dazu benötigen Kinder ausreichend Raum und Zeit, in der sie ihre Freude an Bewegung frei und unbefangen ausleben können.

Deshalb sehen wir es auch in unserer Einrichtung als wichtige Aufgabe an, bereits unseren Krippenkindern vielfältige Bewegungsmöglichkeiten zu schaffen und anzubieten. Neben unserer Turnhalle und dem Bewegungsraum, welche wir mehrmals die Woche in Kleingruppen aufsuchen, wird zudem Bewegung tagtäglich kreativ in den Gruppenalltag integriert. Ein täglich wechselndes Angebot an Bewegungsspielen und -liedern beispielsweise regt zu körperlichen Aktivitäten an und stärkt zudem die Kontaktaufnahme der Kinder untereinander sowie deren Sozialverhalten. Kinderyoga und -gymnastik, das in der Schneckengruppe häufiger mit den Kindern gemeinsam praktiziert wird, erhöht die Beweglichkeit und schafft eine Balance zwischen Körper und Seele. Ebenso ist der tägliche Aufenthalt der Krippenkinder an der frischen Luft nicht zu unterschätzen. Dort können die Kinder frei toben, mit Naturmaterialien experimentieren und ausreichend Vitamin D tanken, dies trägt signifikant zur Stresskontrolle bei und erhöht die Konzentration und das Wohlbefinden.

 

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Aktuelles aus der Krippe

Beim letzten Gesamtteam bekam jedes Gruppenteam von der AG-Forschen den Auftrag ein Experiment für alle vorzubereiten. Das Schmetterlingsteam sollte sich zum Thema „Strom“ etwas einfallen lassen. „Oh!“ das wird spannend, dachten wir uns. Doch als wir uns erinnerten wie gerne die Krippenkinder Lichtschalter an und ausmachen kam uns die Idee, verschiedene Schalter mit einer Lichtquelle zu verbinden.

Die fachmännische Umsetzung unserer Vorstellungen übernahmen Angehörige von Frau Selzer, wofür wir an dieser Stelle ganz herzlich Danke sagen. „Strom hautnah erleben“ benannten die Experten die Experimentierkiste auf der mitgelieferten Erklärung. Viele interessierte Krippenkinder experimentieren nun mit den verschiedenen Kipp- und Drehschaltern und freuen sich, wenn sie es schaffen, die bunten Lämpchen zum Leuchten zu bringen. Gespannt warten wir nun darauf bis sich die ersten kleinen Forscher für das Innenleben der „Stromkiste“ interessieren.

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Rückblick zum Elternabend

Am Dienstag den 08.10.2019 fand in der Krippe der Elternabend zum Thema

„Zeigen was das Kind kann - Wir dokumentieren im Bildungsbuch“

 statt. Dieses Thema haben wir ausgewählt, da wir über das Jahr verteilt beobachten, wie oft und gerne die Kinder ihr Buch aus dem Schrank holen und anschauen möchten. Man sieht ihnen an, wie stolz sie anderen ihr Buch präsentieren und die Inhalte anhand der Bilder nacherzählen. Die älteren Krippenkinder passen bereits gut auf ihr Buch auf und wollen meist selbst bestimmen, wer sich ihr Buch mitansehen darf. Das ist ein Aspekt den wir den Eltern unter anderen vermitteln wollen. Die Kinder sollten auch zu Hause über ihr Buch entscheiden dürfen. Dazu zählt, was mit dem Buch passiert, wer es anschauen darf usw.

Der Kerngedanke des Bildungsbuches ist es, die Entwicklung des Kindes zu dokumentieren und festzuhalten. Dies geschieht allerdings nicht nur anhand von Bildern, sondern auch mit einem Text, in dem erläutert wird, wie das Kind zu diesem Erfolg kam und welche Methode es für sich entwickelt hat. Beispielsweise lernt jedes Kind eines Tages das Laufen, jedoch ist der Weg zu diesem Erfolg unterschiedlich. Einige robben zuvor, einige krabbeln und andere probieren es direkt nach dem ersten Stehen aus. Diese kleinen Schritte bis zum Erfolg dokumentieren wir, damit es im Nachhinein nachvollziehbar ist.

Durch ausprobieren und erforschen erlangen die Kinder ein Erfolgserlebnis. Damit die Eltern sich in die Kinder hineinversetzen können, waren sie zu einer Gruppenarbeit eingeladen. Dabei hatten sie die Aufgabe acht Glasflaschen so zu befüllen, dass eine Tonleiter entsteht.

Bei diesem Experiment konnte man sehen, dass jede Gruppe eine andere Methode ausgewählt hat, um an das Ergebnis zu kommen. Jedoch hat jede Gruppe eine Möglichkeit gefunden, um am Ende einen Erfolg zu verspüren.

Natürlich ist es auch wichtig, dass die Kinder selbst von ihrem Bilderbuch profitieren.
Sie erfahren durch das Dokumentieren und Festhalten, dass sie wertgeschätzt und in ihrem Tun wahrgenommen werden. Sie sehen sich in ihrem Handeln und werden dadurch bestärkt. Dies führt bei den Kindern dazu, dass sie motiviert sind sich weiterhin mit etwas zu beschäftigen und sich dabei mitzuteilen. Zudem wird die Selbstwahrnehmung durch das Buch gefördert, indem die Kinder sich darin aktiv wahrnehmen und stolz auf das Buch und die geleisteten Erfolge sind. Mit viel Freude präsentieren sie im Gruppenalltag ihr Buch.

 

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Ausflug auf den Erlebnisbauernhof

Im Mai ging es für die beiden Krippengruppen auf den Erlebnisbauernhof Reh. Um die Kinder auf den Ausflug vorzubereiten, haben die Fachkräfte der beiden Gruppen schon im Vorfeld den Ablauf besprochen. Die Vorfreude war groß, denn als die Kinder hörten, welche Tiere wir sehen werden, waren sie ganz gespannt.

Als dann am Donnerstagmorgen endlich der große Bus vor die Kindertagesstätte fuhr, hatte das lange Warten ein Ende. Nachdem alle Kinder angeschnallt waren, ging die aufregende Fahrt los. Gespannt schauten die Kinder aus den Fenstern und hielten Aussicht nach dem Bauernhof. Als wir endlich angekommen waren, wurden wir von der Bäuerin Frau Reh, vielen Hühnern und einer Katze in Empfang genommen. Auf der Terrasse zeigte uns die Bäuerin anhand von Bildkarten, welche Tiere wir heute besuchen werden. Danach haben wir alle zusammen Brotzeit gemacht. Nachdem Herr und Frau Reh die Gruppen eingeteilt hatten, ging es los. Als erstes durften wir (Schneckengruppe) die Hasen mit Karotten und Gräsern füttern. Vorsichtig haben die Kinder die Hasen gestreichelt und Anna sagte daraufhin „weich“. Danach ging es zu den Eseln und Ziegen. Hier wurden den Kindern Bürsten bereitgestellt. Mit diesen konnten sie dann das Fell der Tiere kämmen – was sehr gut von Seiten der Kinder sowie den Tieren angenommen wurde. Anschließend haben wir die Hühner gefüttert und uns deren Stall angeschaut. Hier konnten die Kinder ein Huhn beobachten, das gerade ein Ei gelegt hat. Im Garten stand eine Fühlkiste, in der Eierschalen, Federn und auch Stroh war. Nach einer gemeinsamen Abschlussrunde haben uns noch die zwei Hunde besucht. Mit einem Lied verabschiedeten sich die beiden Gruppen von Herrn und Frau Reh. Erschöpft stiegen wir in den Bus ein und machten uns auf den Rückweg. Der Ausflug auf den Erlebnisbauernhof hat der Schmetterlings- und Schneckengruppe große Freude bereitet, denn wir konnten die Tiere hautnah erleben.

fg decba

 

 

 

 

 

 

 

Der Schneemann braucht Handschuhe

An einem besonders schneereichen Tag bauten wir gemeinsam einen Schneemann. Mit großer Begeisterung und Ausdauer beteiligte sich Lina. Dabei ist folgende Bildungs- und Lerngeschichte entstanden:


Der Schneemann braucht Handschuhe Liebe Lina, heute hat es so viel geschneit, dass unsere Terrasse schneebedeckt war. Nach der Brotzeit hat Uschi mit einigen „Schmetterlingen“ einen Schneemann gebaut. Du hast fleißig mitgeholfen! Der Schneemann hat Augen, Nase, Mund, Arme und sogar einen Hut bekommen. Als der Schneemann fertig war, hast du deine Handschuhe ausgezogen und versucht, sie dem Schneemann anzuziehen. „Schneemann Handschuh an“, hast du erklärt und deinen Handschuh auf den Tannenzapfen, den der Schneemann als Arm bekommen hat, gesteckt. Der Handschuh ist immer wieder runtergefallen. Du hast ihn aufgehoben und immer wieder versucht den Handschuh auf den Arm des Schneemanns zu stecken. „Schneemann Finger rein. … Schneemann Finger kalt! … Daumen“, hast du gesagt. Mit bewundernswerter Geduld ist es dir schließlich gelungen, dem Schneemann den Handschuh anzuziehen. Du bist zur anderen Seite gelaufen und hast gesagt: „andere Hand“. Fürsorglich hast du noch den Klettverschluss am Handschuh zugemacht, „fertig!“ hast du gesagt und hast dir im Spielhäuschen eine neue Aufgabe gesucht. Liebe Lina, schön, dass du heute so fleißig beim Schneemann bauen mitgeholfen hast. Du hattest schon häufig kalte Hände und hast vermutlich gedacht, der Schneemann friert ohne Handschuhe. Trotz der auftretenden Schwierigkeit beim Anziehen hast du nicht aufgegeben und es schließlich ganz alleine geschafft. Gut gemacht, Lina. Unser Schneemann friert nun nicht mehr. Sind jetzt deine Hände kalt? Liebe Grüße, deine Jessi PS: An den folgenden Tagen schauten die Kinder immer wieder nach unserem Schneemann auf der Terrasse. Wir haben auch ein Lied vom Schneemann Bollerbauch gelernt und eines Tages festgestellt: „Der Schneemann ist weg“! „Geschmolzen“, wussten einige Kinder.

 

 

 

 

 

 

 

 

Juhuuu wir gehen in den Kindergarten!!

IMG 5263Nun ist es wieder soweit - das Krippenjahr geht langsam zu Ende. Dieses Jahr gehen aus der Schneckengruppe 11 Kinder in den Kindergarten. Bei den Kindern ist zurzeit das Thema „Kindergarten“ sehr präsent. Sie fragen sich gegenseitig, in welche Gruppe sie  gehen. Theo: „Niko, gehst du auch in die Bärengruppe?“ Niko: „Nein ich gehe zu den Elefanten!“.  Damit die Kinder wissen, in welche Gruppe sie kommen, haben wir es gemeinsam im Mittagskreis mit ihnen besprochen. Dafür haben wir die jeweiligen Gruppen visuell dargestellt, indem wir das Bild von den Tieren ausgedruckt haben. Die Kinder konnten sich nun mit ihrem eigenen Bild in die jeweilige Gruppe kleben.

Durch diese Bilder sind die Kinder auch wieder untereinander ins Gespräch gekommen. Mila: „Ich komm bald zu den Tigern. Weißt du, wo du hinkommst?“ Theo: „Ja, zu den Bären!“ Julian: „Ich zu den Tigern!“ Es konnten sich auch die Kinder aufkleben, welche noch in der Schneckengruppe bleiben.

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Kontakt

Katholische Kindertagesstätte
St. Oswald
Riedstr. 20
86391 Stadtbergen
Leitung: Angelika Hafner

Telefon: 0821-438625
Fax: 0821-8107817
E-Mail: info@kita-leitershofen.de
Öffnungszeit: 7-17 Uhr
Bürozeit: 9-14 Uhr

 

 

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