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Von der Krippe in den Kindergarten – Übergänge gestalten

1 „Das schaff‘ ich doch mit links“,

meinte Romy und kletterte mutig über die große Kletteranlage in unserem Kindergarten. Ja, bei den großen „Schmetterlings- und Schneckenkindern“ heißt es langsam Abschied nehmen und sich auf den Übergang in den Kindergarten vorzubereiten. In den letzten Wochen vor den Sommerferien besuchen die großen Krippenkinder in Begleitung einer vertrauten Erzieherin die jeweilige Kindergartengruppe, in die sie im Herbst gehen werden. Sie lernen so ihre Eingewöhnungserzieherin und die neue Umgebung kennen. Die Vorfreude auf den Kindergarten ist unseren „Großen“ deutlich anzumerken, wenn sie stolz auf das Gruppensymbol ihrer neuen Gruppe zeigen. „Ich geh‘ zu den Bären“, verkündete Franz. Henri, der in die Delfingruppe gehen wird, meinte bestimmt: „Ich geh‘ in die Henri-Gruppe“. Hand in Hand marschierten Romy, Annika, Luca und Nico zu den „Löwen“ zum Schnuppern. Beim zweiten Besuch kochten und backten sie eifrig mit ihrer neuen Erzieherin Gabi in der Puppenecke. Romy öffnete den Kaufladen und lud die Berufspraktikantin, die im neuen Kindergartenjahr bei den Löwen ihre Ausbildung abschließen wird, zum Einkaufen ein. Mit „ich schau mal nach den kleinen Schmetterlingen und hole euch später wieder ab“, verabschiedete ich mich. Ich hatte den Eindruck, dass die „Schnupperkinder“ schon ganz gut ohne ihre Krippenerzieherin auskommen. Nach einer Stunde holte ich die Kinder wieder ab. „Erstaunlich, wie sie in einer Stunde gewachsen sind“, dachte ich. Mit der Turnhalle und dem Werkraum im Kindergarten haben sich unsere zukünftigen Kindergartenkinder in diesem Jahr bereits vertraut gemacht. Im Atelier im Untergeschoß haben sie schon das eine oder andere Kunstwerk geschaffen und unsere Kunstpädagogin Katharina kennengelernt. Vor ihrem Übertritt in den Kindergarten lernten die Jungen und Mädchen auch den dortigen Bewegungsraum mit dem „Hengstenberg“ - Baumaterial kennen.

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„Das kann ich schon alleine!“

1 Das Krippenjahr neigt sich langsam dem Ende zu und die Kinder merken, dass Veränderungen anstehen. Im Morgenkreis haben wir mit allen Kindern ein großes Haus aus Papier in die Mitte gelegt und besprochen, wer nun bald in den Kindergarten kommt und wer noch in der Schneckengruppe bleibt. Um es für die Kinder bildlich darzustellen, konnte jedes Kind ein Bild von sich in das Haus kleben, das in drei Gruppen mittels eines Bildes des jeweiligen Tieres eingeteilt ist. Dieses Haus hängt bei uns im Gruppenraum, damit die Kinder mit uns und untereinander darüber sprechen und es sich immer wieder anschauen können.

Wir, als Schneckenteam, begleiten und unterstützen die Kinder bei diesem wichtigen Übergang. Sowohl für die zukünftigen Kindergartenkinder, als auch die baldigen großen Schneckenkinder ist eine gewisse Selbstständigkeit sehr wichtig. So legen wir großen Wert darauf, dass die Kinder sich zum Beispiel in der Garderobe selbst die Schuhe und die Kopfbedeckung anziehen können. Schon der Versuch ist ein großer Entwicklungsschritt. Auch das Hilfesuchen bei uns Erwachsenen zählt zur Selbstständigkeit. Die Kinder sind sehr stolz darauf, wenn sie sich selbst angezogen haben. Das steigert nicht nur die Selbstständigkeit, sondern auch das Selbstbewusstsein.

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Aktuelles aus der Krippe

„Großer Garten“

Seit Mitte Oktober ist es den Krippenkindern der Schnecken – und Schmetterlingsgruppe aufgrund der Bestimmungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie nicht mehr gestattet, gemeinsam im Krippengarten zu spielen. Das Krippenteam atmete tief durch angesichts dieser Herausforderung, allen Kindern innerhalb der Zeitspanne zwischen Brotzeit und Mittagessen das Spielen an der frischen Luft zu ermöglichen.

Das große Gelände hinter der Kirche, indem sich die Hortkinder nach der Schule austoben, dient nun den „Schnecken“ und „Schmetterlingen“ im wöchentlichen Wechsel als Ausweichgarten. Doch was wir anfangs als Hürde empfunden haben (Kinder an- bzw. auszuziehen ohne, dass sich die beiden Gruppen in der Garderobe begegnen und, den Weg zum Garten sicher zu bewältigen), ist inzwischen zum normalen Alltag und einer willkommenen Abwechselung geworden.
Ja, es dauerte auch eine gewisse Zeit, bis sich die Jüngsten unserer Kita mit dem großen Garten angefreundet haben. Wir vermuteten, dass sich die Krippenkinder anfangs ein bisschen verloren in dem großen Gelände gefühlt haben.

Inzwischen kennen sie den Weg und spazieren in kleinen Gruppen in ihrem eigenen Tempo zum Garten. Sichtlich stolz und fürsorglich nehmen die großen Krippenkinder ihre Freunde oder die jüngeren Kinder an die Hand und begleiten und führen sie auf das Spielgelände.

Unterwegs gibt es auch immer was zu entdecken. Franz ist beispielsweise der Zierapfelbaum aufgefallen und ermahnte häufig zur Vorsicht: „Hanna! Nicht essen! Giftig!!! Vögel essen“. Die Jungen und Mädchen erinnern sich an die Apfelernte, wenn wir am Apfelbaum vorbeigehen.

Den Krippenkindern machte es sichtlich Freude, wenn sie mit dem Krippenbus zum Hortgarten fahren durften. Zum Blätter transportieren haben wir Schubkarren angeschafft. Täglich finden sich Kinder zum Wippen auf dem Dino ein, sammeln Stecken oder ziehen sich in die Nischen der Kirchenfenster zurück. Weithin zu hören sind unsere Krippenkinder, wenn sie mit ihren Stecken „Rasen mähen“ spielen.

Wir freuen uns, dass die Kinder sich im großen Garten gut eingelebt haben und sich wohlfühlen. Dies bringen sie deutlich zum Ausdruck, wenn sie schon bei der Brotzeit fragen: „Großer Garten - heute“?

Übrigens, bei der Gartenaktion im Krippengarten wurden unter und um das neue Spielhäuschen Hackschnitzel als Untergrund aufgebracht. Daraufhin sind die ersten Jungen und Mädchen im Untergeschoß des Spielhauses eingezogen.

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Ein neues Spielhäuschen für die Kleinsten

Franz aus der Schmetterlingsgruppe sind die zwei Männer im Garten zuerst aufgefallen, als diese an einem Vormittag Ende September Baumaterial auf der Wiese ablegten. Mit großen Augen machte er uns auf seine Entdeckung aufmerksam und schilderte seine Beobachtungen. Immer wieder schauten die Kinder aus dem Fenster und konnten so miterleben, wie die Männer Erde für das Fundament aushoben. „Große Schaufel“, „großes Loch“, kommentierte Franz die Arbeiten.

Als am nächsten Morgen ein Arbeiter mit den Händen wild um sich schlug, erkannte Franz sofort die Lage und meinte mitfühlend: „Mann, Biene stochen, aua“!  „Meinst du, der Bauarbeiter wurde von einer Biene gestochen“? fragte ich. „Biene stochen aua macht“, war Franz sich sicher.

Während das Häuschen im Laufe des Tages errichtet wurde, nahmen die Kinder unterschiedliche Geräusche von der Baustelle wahr. „Hämmern“, „sägen“, „Bohrmaschine“, vermuteten sie. Die Schmetterlinge ließen sich vermutlich von den Bauarbeitern inspirieren, denn sie arbeiteten unterdessen fleißig mit ihrem „Werkzeug“ und „reparierten“ das Spielhäuschen im Schlafraum.

Nachdem einige Tage später das große Gartentor versetzt war, bezogen die Krippenkinder ihr neues Spielhäuschen. Jourdain und Romy gelangten über die Kletterwand ins Innere. Romy rief erfreut: „Da kann man aus dem Fenster rausschauen“! „Wir gehen in den Hühnerstall“, hörte ich neulich, als eine kleine Kinderschar aus der Schneckengruppe sich mit Sandspielsachen auf dem Weg zum
Spielhäuschen machte. Ja, der Aufgang ins Häuschen erinnert an eine Hühnerleiter. Sie ermöglicht allen Krippenkindern den Zugang ins Haus. Die vielen unterschiedlichen Fenster bieten den kleinen Besuchern Ausblicke in alle Himmelsrichtungen und ins Erdgeschoß. Dieses wurde erstaunlicherweise von den neuen Hausbesitzern noch nicht in Augenschein genommen. Nun sind wir gespannt, wann es die ersten Jungen oder Mädchen für sich entdecken und sich dorthin zurückziehen.

Ein Dankeschön an alle, die den Krippenkindern mit dem neuen Häuschen vielfältige Spielmöglichkeiten und einen Unterschlupf bei Regenwetter geschaffen haben.

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Bericht vom Elternabend in der Krippe

Am Mittwoch, den 30.09.2020 und Donnerstag, den 01.10.2020 fanden für die Krippeneltern der Schnecken- und Schmetterlingsgruppe jeweils ein Elternabend zu dem Thema:

Wenn zwei sich streiten – Konflikte unter Krippenkindern
achtsam begleiten

statt.

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Zum Einstieg des Elternabends suchten sich die Eltern einen Smiley aus, welcher ihre aktuelle Befindlichkeit und ihre persönliche Stimmung in der Krippengruppe zum Ausdruck brachte. Es standen lachende, weinende, traurige, wütende, nachdenkliche und glückliche Smileys zur Auswahl. Auch in der Welt eines Kindes sind täglich ein breites Spektrum an Emotionen zu erkennen.

Während der aktuellen Eingewöhnungszeiten wurden einige Erzieherinnen von mehreren Eltern gefragt: „Warum spielt mein 18-monatige altes Kind nicht mit anderen Kindern?

Am Elternabend informierte das pädagogische Personal anhand eines Schaubildes über die Spielentwicklung des Kindes. Die Begriffe „Spielen“ und „Lernen“ sind in der kindlichen Entwicklung sehr eng miteinander verbunden. Unter Spielen versteht man unter anderem auch das ganzheitliche Lernen.

Das Spielen erfolgt zunächst nebeneinander. Nach und nach entwickelt sich das Miteinanderspielen. Je nach Alter entwickeln Kinder unterschiedliche Spielformen. Von 0-2 Jahren befinden sich die Kinder in der Phase des Funktionsspieles. Dabei erkunden sie spielerisch ihren Körper, die Körperbewegungen sowie unterschiedliche Materialien. Besonders attraktiv sind in der Phase das Aus- und Einräumen von Schränken sowie beispielsweise Spielzeuge mit dem Mund zu erforschen.

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Ein „Fühlpfad“ für die Krippenkinder

FühlpfadBei der Überlegung für die Gestaltung unseres Außenbereiches kam uns die Idee, einen „Fühlpfad“ für die „Kleinsten“ zu entwerfen. Als Bauleiter fühlte sich Frau Selzer verantwortlich. Wir hoben eine entsprechende Rasenfläche ca. 15cm tief aus und befüllten diese mit Kies. Danach legten wir die bereits fertig verschraubte Holzumrahmung hinein. Der „Fühlpfad“ besteht aus vier verschiedenen Feldern, die jeweils durch einen Ahorn-Holzstamm getrennt sind. 

  • Im ersten Feld befindet sich Birkenholz, welches in kleine Blöcke geschnitten wurde. Die Kinder können die Baumringe und die Baumrinde mit ihren Füßen und Händen erforschen.
  • Im zweiten Feld befinden sich Pflastersteine. Werden diese bei Sonneneinstrahlung warm?
  • Im dritten Feld befindet sich eine Gummimatte mit ungleicher Oberfläche. Das fühlt sich bestimmt interessant an den Füßen und Händen an.
  • Das letzte Feld ist im Moment mit Tannenzapfen befüllt, kann aber sehr variabel gestaltet werden. Die Kinder haben die Möglichkeit, hier mitzuentscheiden. Bestimmt haben unsere Schnecken- und Schmetterlingskinder gute Ideen. Können wir vielleicht etwas vom „Waldtag“ oder einem Spaziergang mitbringen und integrieren?

Der Pfad regt die Mädchen und Jungen zu jeder Jahreszeit an, ihn zu gestalten und zu erforschen – und das nicht nur barfuß.

Fühlpfad 2

 

 

 

 

 

Dem Frühling auf der Spur

Aktuelles aus der Krippe♪♫    „Ich weiß, dass der Frühling kommt, ich weiß, dass der Frühling kommt“     ♪♫

♪♫     „Wer hat dir denn das erzählt? Wer hat dir denn das erzählt?“    ♪♫

Das Lied „Ich weiß, dass der Frühling kommt“, begleitete die Schmetterlingskinder bei den Veränderungen unserer Natur. Die Kinder begrüßten den Frühling und sangen

„Juchheisa, juchheisa, die Schneeglöckchen sind da, juchheisa, juchheisa, das ist wunderbar.“ ♫.

Die Jungen und Mädchen brachten immer wieder neue Anregungen ein und zeigten reges Interesse. Denn gerade für unsere Jüngsten, die diese Veränderung der Natur gerade zum ersten Mal bewusst wahrnehmen, ist es besonders spannend. 

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Gesunde Brotzeit für die Jüngsten

Im Leitgedanken zur Kitaverpflegung in Bayern heißt es:

„Was und wie Kinder täglich essen, spielt eine große Rolle für Wachstum, Gesundheit und Wohlbefinden, aber auch für die langfristige Entwicklung des Ernährungsverhaltens. Die Kitaverpflegung kann hierbei einen wichtigen Beitrag leisten und Vorbild für eine gesunde Ernährung sein, die gleichzeitig abwechslungsreich ist und schmeckt“. („Kita-Tischlein, deck dich“, Seite 5, Bayerisches Staatsministerium für Ernährung…)

Frau Dr. Aicher, Elternbeirätin, Mama eines Krippen-, Kindergarten- und Schulkindes sowie Fachfrau für Ernährung hat uns bezüglich einer gesunden Brotzeit für die Krippenkinder fachmännisch beraten. Nachdem Frau Dr. Aicher unseren bisherigen Brotzeitplan mit den Ernährungsempfehlungen seitens der Deutschen Gesellschaft für Ernährung unter die Lupe genommen hatte, stellte sie fest, dass wir bereits auf einem guten Weg sind. Da auch wir nur das Beste für Ihre Kinder wollen und „gesunde Kinder“ als Ziel in unserer Konzeption festgeschrieben ist, sind wir gerne Frau Dr. Aichers Tipps bzgl. Zutaten für das Müsli (ausschließlich zuckerfreie Cerealien), „echtes“ Vollkornbrot statt Sechskornbrot, sowie die Umstellung von reiner Butter auf Butter mit Rapsöl gefolgt. Die Jungen und Mädchen genießen je einmal in der Woche ein leckeres Müsli mit Haferflocken, gepufftem Reis/Quinoa, mit Milch (1,5% Fett) bzw. Joghurt (1,5% Fett). An zwei Tagen bieten wir Vollkornbrot mit Butter und abwechselnd Käse und Wurst an. Den bis dahin sehr beliebten Brezentag scheinen die Jungen und Mädchen überhaupt nicht zu vermissen. Statt der Brezen gibt es nun Vollkornknäckebrot mit Frischkäse oder Butter.

Täglich steht den Krippenkinder zudem verschiedenes Obst und Gemüse zur Stärkung bei der Brotzeit bereit. Feiert ein Krippenkind mit seiner Gruppe Geburtstag, teilt es mit großer Freude zum Abschluss der Feier einen Vollkornkeks an seine Gäste aus. Dabei beobachten wir berührende Szenen, denn etwas abgeben können, was für die jungen Kindern oft eine große Herausforderung ist, gelingt in dieser Runde allen Kindern.

Seit einigen Wochen lassen sich die Krippenkinder ihre Brotzeit, die nun dem DEG-Qualitätsstandard entspricht, schmecken. Die mitgebrachten Getränkeflaschen füllen wir größtenteils mit Wasser auf. Den wenigen „Wasserverweigerern“ geben wir noch etwas Saft in die Trinkflasche.

Als nächsten Schritt planen wir mit Frau Dr. Aichers Unterstützung ein Ernährungskonzept für unsere Kita zu erarbeiten.

An dieser Stelle möchten wir uns bei Frau Dr. Aicher für ihr Engagement und ihre wertvollen Tipps zur gesunden Ernährung der Krippenkindern herzlich bedanken.

 

Neues aus der Krippe

Weshalb ist Bewegung bereits im Krippenalter von großer Bedeutung?

Krabbeln, Klettern, Rennen, Toben. Bewegung ist für Kinder elementar und bildet die Basis für eine gesunde Entwicklung von Körper, Geist und Seele. Dabei fordern Kinder körperliche Aktivitäten geradezu ein, indem sie auf längere Ruhephasen zappelig reagieren oder ihnen längeres Stillsitzen schwerfällt. Bewegung stellt daher nicht nur ein Grundbedürfnis von Krippenkindern, sondern gleichermaßen individuelle Ausdrucksmöglichkeiten dar. Kinder erforschen und begreifen die Welt mithilfe von Bewegungsaktivitäten und erzielen dadurch nicht nur motorische Fortschritte, sondern durchlaufen zudem bedeutsame kognitive, emotionale und soziale Entwicklungsprozesse. Eine bewegte Kinderkrippe trägt damit wesentlich zu einer ganzheitlichen Persönlichkeits- und Werteerziehung bei.

Um bereits für die Kleinsten ein optimales Bewegungsumfeld zu schaffen, sollten körperliche Aktivitäten nicht nur auf bestimmte Stunden oder Projekte beschränkt werden, sondern als wesentlicher Bestandteil in den Krippenalltag integriert werden. Dazu benötigen Kinder ausreichend Raum und Zeit, in der sie ihre Freude an Bewegung frei und unbefangen ausleben können.

Deshalb sehen wir es auch in unserer Einrichtung als wichtige Aufgabe an, bereits unseren Krippenkindern vielfältige Bewegungsmöglichkeiten zu schaffen und anzubieten. Neben unserer Turnhalle und dem Bewegungsraum, welche wir mehrmals die Woche in Kleingruppen aufsuchen, wird zudem Bewegung tagtäglich kreativ in den Gruppenalltag integriert. Ein täglich wechselndes Angebot an Bewegungsspielen und -liedern beispielsweise regt zu körperlichen Aktivitäten an und stärkt zudem die Kontaktaufnahme der Kinder untereinander sowie deren Sozialverhalten. Kinderyoga und -gymnastik, das in der Schneckengruppe häufiger mit den Kindern gemeinsam praktiziert wird, erhöht die Beweglichkeit und schafft eine Balance zwischen Körper und Seele. Ebenso ist der tägliche Aufenthalt der Krippenkinder an der frischen Luft nicht zu unterschätzen. Dort können die Kinder frei toben, mit Naturmaterialien experimentieren und ausreichend Vitamin D tanken, dies trägt signifikant zur Stresskontrolle bei und erhöht die Konzentration und das Wohlbefinden.

 

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Aktuelles aus der Krippe

Beim letzten Gesamtteam bekam jedes Gruppenteam von der AG-Forschen den Auftrag ein Experiment für alle vorzubereiten. Das Schmetterlingsteam sollte sich zum Thema „Strom“ etwas einfallen lassen. „Oh!“ das wird spannend, dachten wir uns. Doch als wir uns erinnerten wie gerne die Krippenkinder Lichtschalter an und ausmachen kam uns die Idee, verschiedene Schalter mit einer Lichtquelle zu verbinden.

Die fachmännische Umsetzung unserer Vorstellungen übernahmen Angehörige von Frau Selzer, wofür wir an dieser Stelle ganz herzlich Danke sagen. „Strom hautnah erleben“ benannten die Experten die Experimentierkiste auf der mitgelieferten Erklärung. Viele interessierte Krippenkinder experimentieren nun mit den verschiedenen Kipp- und Drehschaltern und freuen sich, wenn sie es schaffen, die bunten Lämpchen zum Leuchten zu bringen. Gespannt warten wir nun darauf bis sich die ersten kleinen Forscher für das Innenleben der „Stromkiste“ interessieren.

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Ausflug auf den Erlebnisbauernhof

Im Mai ging es für die beiden Krippengruppen auf den Erlebnisbauernhof Reh. Um die Kinder auf den Ausflug vorzubereiten, haben die Fachkräfte der beiden Gruppen schon im Vorfeld den Ablauf besprochen. Die Vorfreude war groß, denn als die Kinder hörten, welche Tiere wir sehen werden, waren sie ganz gespannt.

Als dann am Donnerstagmorgen endlich der große Bus vor die Kindertagesstätte fuhr, hatte das lange Warten ein Ende. Nachdem alle Kinder angeschnallt waren, ging die aufregende Fahrt los. Gespannt schauten die Kinder aus den Fenstern und hielten Aussicht nach dem Bauernhof. Als wir endlich angekommen waren, wurden wir von der Bäuerin Frau Reh, vielen Hühnern und einer Katze in Empfang genommen. Auf der Terrasse zeigte uns die Bäuerin anhand von Bildkarten, welche Tiere wir heute besuchen werden. Danach haben wir alle zusammen Brotzeit gemacht. Nachdem Herr und Frau Reh die Gruppen eingeteilt hatten, ging es los. Als erstes durften wir (Schneckengruppe) die Hasen mit Karotten und Gräsern füttern. Vorsichtig haben die Kinder die Hasen gestreichelt und Anna sagte daraufhin „weich“. Danach ging es zu den Eseln und Ziegen. Hier wurden den Kindern Bürsten bereitgestellt. Mit diesen konnten sie dann das Fell der Tiere kämmen – was sehr gut von Seiten der Kinder sowie den Tieren angenommen wurde. Anschließend haben wir die Hühner gefüttert und uns deren Stall angeschaut. Hier konnten die Kinder ein Huhn beobachten, das gerade ein Ei gelegt hat. Im Garten stand eine Fühlkiste, in der Eierschalen, Federn und auch Stroh war. Nach einer gemeinsamen Abschlussrunde haben uns noch die zwei Hunde besucht. Mit einem Lied verabschiedeten sich die beiden Gruppen von Herrn und Frau Reh. Erschöpft stiegen wir in den Bus ein und machten uns auf den Rückweg. Der Ausflug auf den Erlebnisbauernhof hat der Schmetterlings- und Schneckengruppe große Freude bereitet, denn wir konnten die Tiere hautnah erleben.

fg decba

 

 

 

 

 

 

 

Der Schneemann braucht Handschuhe

An einem besonders schneereichen Tag bauten wir gemeinsam einen Schneemann. Mit großer Begeisterung und Ausdauer beteiligte sich Lina. Dabei ist folgende Bildungs- und Lerngeschichte entstanden:


Der Schneemann braucht Handschuhe Liebe Lina, heute hat es so viel geschneit, dass unsere Terrasse schneebedeckt war. Nach der Brotzeit hat Uschi mit einigen „Schmetterlingen“ einen Schneemann gebaut. Du hast fleißig mitgeholfen! Der Schneemann hat Augen, Nase, Mund, Arme und sogar einen Hut bekommen. Als der Schneemann fertig war, hast du deine Handschuhe ausgezogen und versucht, sie dem Schneemann anzuziehen. „Schneemann Handschuh an“, hast du erklärt und deinen Handschuh auf den Tannenzapfen, den der Schneemann als Arm bekommen hat, gesteckt. Der Handschuh ist immer wieder runtergefallen. Du hast ihn aufgehoben und immer wieder versucht den Handschuh auf den Arm des Schneemanns zu stecken. „Schneemann Finger rein. … Schneemann Finger kalt! … Daumen“, hast du gesagt. Mit bewundernswerter Geduld ist es dir schließlich gelungen, dem Schneemann den Handschuh anzuziehen. Du bist zur anderen Seite gelaufen und hast gesagt: „andere Hand“. Fürsorglich hast du noch den Klettverschluss am Handschuh zugemacht, „fertig!“ hast du gesagt und hast dir im Spielhäuschen eine neue Aufgabe gesucht. Liebe Lina, schön, dass du heute so fleißig beim Schneemann bauen mitgeholfen hast. Du hattest schon häufig kalte Hände und hast vermutlich gedacht, der Schneemann friert ohne Handschuhe. Trotz der auftretenden Schwierigkeit beim Anziehen hast du nicht aufgegeben und es schließlich ganz alleine geschafft. Gut gemacht, Lina. Unser Schneemann friert nun nicht mehr. Sind jetzt deine Hände kalt? Liebe Grüße, deine Jessi PS: An den folgenden Tagen schauten die Kinder immer wieder nach unserem Schneemann auf der Terrasse. Wir haben auch ein Lied vom Schneemann Bollerbauch gelernt und eines Tages festgestellt: „Der Schneemann ist weg“! „Geschmolzen“, wussten einige Kinder.

 

 

 

 

 

 

 

 

Juhuuu wir gehen in den Kindergarten!!

IMG 5263Nun ist es wieder soweit - das Krippenjahr geht langsam zu Ende. Dieses Jahr gehen aus der Schneckengruppe 11 Kinder in den Kindergarten. Bei den Kindern ist zurzeit das Thema „Kindergarten“ sehr präsent. Sie fragen sich gegenseitig, in welche Gruppe sie  gehen. Theo: „Niko, gehst du auch in die Bärengruppe?“ Niko: „Nein ich gehe zu den Elefanten!“.  Damit die Kinder wissen, in welche Gruppe sie kommen, haben wir es gemeinsam im Mittagskreis mit ihnen besprochen. Dafür haben wir die jeweiligen Gruppen visuell dargestellt, indem wir das Bild von den Tieren ausgedruckt haben. Die Kinder konnten sich nun mit ihrem eigenen Bild in die jeweilige Gruppe kleben.

Durch diese Bilder sind die Kinder auch wieder untereinander ins Gespräch gekommen. Mila: „Ich komm bald zu den Tigern. Weißt du, wo du hinkommst?“ Theo: „Ja, zu den Bären!“ Julian: „Ich zu den Tigern!“ Es konnten sich auch die Kinder aufkleben, welche noch in der Schneckengruppe bleiben.

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Kontakt

Katholische Kindertagesstätte
St. Oswald
Riedstr. 20
86391 Stadtbergen
Leitung: Angelika Hafner

Telefon: 0821-438625
Fax: 0821-8107817
E-Mail: info@kita-leitershofen.de
Öffnungszeit: 7-17 Uhr
Bürozeit: 9-14 Uhr

 

 

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