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Geschichtensäckchen

Seit einigen Monaten setzen wir bei allen Alternsstufen verstärkt das „Geschichtensäckchen“ als Erzählmethode ein. Krippen-, Kindergarten- und Hortkinder sind fasziniert davon!

Krippe:

Wenn eine Erzieherin ein Geschichtensäckchen in der Hand bereithält, um eine Geschichte zu erzählen, freuen sich die Krippenkinder schon und sitzen ruhig und entspannt im Kreis. Eleanor sagt: „Ich bin schon ganz gespannt.“, und zieht ihre Schultern zusammen und macht ein ganz aufmerksames, fröhliches Gesicht. Auch den anderen Schmetterlingen sieht man ihre Freude an, wenn die Erzieherin ankündigt eine Geschichte zu erzählen. Besonders beliebt sind Geschichten aus Alltagssituationen, in denen sich die Kinder wiederspiegeln können. „Anna muss mal“, erzählt z.B. eine kleine Situation, in der ein Mädchen auf das Töpfchen geht. Dies hat schon das ein oder andere Kind dazu bewegt, sich auf das Töpfchen zu setzen.

Kindergarten:

Die Geschichte „Kater Leo backt Waffeln“, möchte den Kindern im Kindergarten zum achtsamen Umgang mit Lebensmitteln, zur hauswirtschaftlichen Tätigkeit, dem Backen und einem harmonischen Miteinander in der Familie oder mit Freunden animieren. Während der Geschichte dürfen die Kinder bei gewissen Passagen die Gegenstände, wie zum Beispiel passend zu der Geschichte „Kater Leo backt Waffeln“, eine Rührschüssel und die Zutaten genauer betrachten, das Backen nachahmen oder die Gegenstände in der Mitte zu einer Geschichte aufbauen.
Die Geschichtensäckchen werden von den Kindern gut angenommen und fragen im Alltag des Öfteren nach einem Geschichtensäckchen.

Hort:

Auch im Hort ist eine Vielzahl an Kindern begeistert, wenn es heißt, eine Geschichte wird erzählt. Bereits Themen wie Umweltschutz, Selbstbewusstsein und Freundschaft wurden durch die Geschichtensäckchen aufgegriffen. Eben Themen, die die Kinder interessieren und bewegen.

Bevor es los geht, wird ein gemütlicher Platz auf dem Teppich, Sofa oder dem Sitzsack gesucht. Voller Spannung und mucksmäuschenstill lauschen die Hortkinder der Geschichte. Danach haben sie natürlich viele Fragen und es entsteht ein reger Austausch. Im Freispiel steht den Kindern das Geschichtensäckchen zum Nachspielen zur Verfügung.

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Einführung der Geschichtensäckchen

Seit einiger Zeit beschäftigen wir uns im Kindergarten verstärkt mit der Methode des Geschichtensäckchens.

Bei den Geschichtensäckchen bereiten die Erzieherinnen und Erzieher eine kleine kurze Geschichte, die Darstellung eines Reimes oder eines Liedes vor und verstecken diese in einem Beutel. Auch das passende Material, wie z.B. Tücher, kleine Holzfiguren und Tiere, werden in dem Geschichtensäckchen verstaut.

Die Benutzung von Geschichtensäckchen unterstützt den Erwerb von wichtigen Basiskompetenzen bei den Kindern, denn Kinder identifizieren sich mit den Figuren und Handlungen, die in den Geschichten vorkommen.

Die Wiederholung der Geschichten ermöglicht Lernprozesse für die Kinder und durch die vertraute Atmosphäre, in der die Geschichten vorgetragen werden, erfahren die Kinder emotionale Sicherheit und werden zum Nachahmen angeregt. Außerdem werden die Wortschatzerweiterung, das Begriffsverständnis und die Merkfähigkeit der Kinder gefördert.

Die Geschichten knüpfen an Alltagssituationen der Kinder oder an aktuelle Themen in den Gruppen an.

Es sind schon viele verschiedene Geschichtensäckchen entstanden, sei es zu den christlichen Festen, wie St. Martin oder passend zu unserem Jahresthema, bei dem wir uns mit den heimischen Tieren beschäftigen. Hierzu gestaltete jede Gruppe zu einem heimischen Tier ein passendes Geschichtensäckchen, wie z.B. zum Thema „Pferd“, wie auf den Bildern zu sehen ist.

Die Kinder hatten viel Freude an den Geschichtensäckchen, hörten ganz gespannt zu und forderten auch gezielt ein, die Geschichten ein zweites oder drittes Mal zu hören. Sie konnten sich auch ganz viele Inhalte aus den Geschichten merken. 

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Sprache und Kommunikation

P1110109Zwischen der Entwicklung der sprachlichen Kompetenzen und der Entfaltung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes besteht ein enger Zusammenhang. Sprache ist das Medium der alltäglichen Kommunikation und eine zentrale Ressource für den Bildungserfolg. Ohne Sprachkenntnisse keine Mitsprache. Sprache ist die notwendige Basis für die aktive Teilhabe an der Gesellschaft und für ein selbstbestimmtes Leben.

Aus dieser Erkenntnis erwächst der Kindertagesstätte eine große pädagogische Verantwortung. Im Kindertagesstättenalltag stehen Sprache und Kommunikation im Vordergrund. Sprachförderung in der Kindertagesstätte geschieht auf vielerlei Weise, zum einen explizit durch den Einsatz spezifischer Fördermaßnahmen, zum großen Teil aber durch die alltägliche Kommunikation zwischen den Erzieher/innen und den Kindern sowie zwischen den Kindern untereinander. Bereits beim morgendlichen gegenseitigen Begrüßen ist das Zusammenspiel von Sprache, Mimik und Gestik unverzichtbar. Über den gesamten Tag hinweg benötigen die Kinder verbale und nonverbale Ausdrucksformen, um an verschiedenen Aktivitäten, Rollenspielen, Gesellschaftsspielen usw. teilnehmen und teilhaben zu können. Die Kinder nehmen gegenseitige Äußerungen wahr und lernen in Erzählungen und bei Gesprächen, Erlebnisse, Gefühle und Gedanken zu formulieren und sich so mitzuteilen.

Entwicklungsbezogene und -begleitende Sprachförderung findet in unserer Kindertagesstätte vom ersten Tag an fortwährend bei Spielen, Liedern, Fingerspielen oder beim Gespräch in verschiedenen Situationen statt, sei es in der Gesamt- oder Kleingruppenarbeit, bei Bedarf aber auch in der Einzelförderung bzw. bei Kindern mit erhöhtem Förderbedarf in den regelmäßigen Logopädie-Einheiten. Bei der Sprachförderung steht die Freude des Kindes an der Sprache bzw. beim Spracherwerb stets im Vordergrund, wenn es beim Reimen, Klatschen, Singen, Lallen, Silbenhüpfen, Sprechzeichnen usw. seine Stimme ausprobiert und nach und nach neue Begriffe kennen lernt, das Sprachverständnis ausbaut und einen angemessenen Sprachrhythmus erlernt. All diese Erfahrungen gehören wesentlich zur sprachlichen Bildung des Kindes und wirken sich positiv auf die weitere Sprachentwicklung aus.

Als Grundvoraussetzung für eine positive Sprachentwicklung gilt eine lernförderliche Umgebung, die vor allem durch eine angstfreie, freundliche und respektvolle Atmosphäre und ein spielerisches Umsetzen der Inhalte geprägt ist. Dabei sollen die Kinder nicht in eine passiv-rezeptive Rolle gedrängt werden, sondern möglichst viel selbst sprechen können. Wichtig ist, dass wirklich alle Kinder in der Gruppe regelmäßig zu Wort kommen. Die Förderung und Unterstützung der Freude am Sprechen und Kommunizieren ist eines der Hauptziele.

Die Kindertagesstätte St. Oswald bietet zusätzlich allen Vorschulkindern, förderbedürftigen Kindern und Kindern mit Migrationshintergrund eine gezielte Sprachförderung an. Gerade bei Kindern mit Deutsch als Zweitsprache, die oft vor dem Besuch der Kindertagesstätte nur unzureichende Erfahrungen mit der deutschen Sprache sammeln konnten, ist dieses "Sprachbad" besonders wichtig. Aber auch deutschsprachig aufwachsende Kinder aus sogenannten "bildungsfernen" Elternhäusern, die in ihren Familien nicht selten ebenfalls eine eher anregungsarme Sprachumwelt erleben, profitieren von einem reichhaltigen sprachlichen Angebot im Kindergartenalltag.

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Kontakt

Katholische Kindertagesstätte
St. Oswald
Riedstr. 20
86391 Stadtbergen
Leitung: Angelika Hafner

Telefon: 0821-438625
Fax: 0821-8107817
E-Mail: info@kita-leitershofen.de
Öffnungszeit: 7-17 Uhr
Bürozeit: 9-14 Uhr

 

 

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