Unser Spielzeug macht Ferien

Von Mitte Mai bis Mitte Juli hieß es in der Bärengruppe: „Unser Spielzeug macht Ferien!“.

Im Morgenkreis lasen wir den Kindern einen Brief von ihren Spielsachen vor. Darin schrieben die Spiele, Puzzle, Puppen und Autos, dass auch sie mal Ferien machen möchten – so wie die Kinder – und dass sie sich deshalb für eine Weile verabschieden werden. Gesagt – getan. Gemeinsam brachten wir alle Spielmaterialien in den Keller und ließen Alltagsgegenstände wie Kartons, Joghurtbecher, Schwämmchen und Zeitungen in unsere Regale einziehen.

Jetzt war die Kreativität der Kinder gefragt. Es dauerte eine Weile, bis die Kinder ins Tun kommen konnten, dann entstanden die ersten Ideen. Beispielsweise wurde Zielwerfen mit den Schwämmchen geübt, ein Spiel selbst gestaltet, Höhlen mit Decken gebaut und noch vieles mehr.

In den Morgenkreisen sammelten wir immer wieder Ideen, was sich die Kinder wünschen oder welche Materialien sie gerne zusätzlich hätten.

Zum Ende hin konnten wir feststellen, dass den Kindern die Ideen ausgingen und kein kreatives Spiel mehr zustande kam. Für uns war damit der Zeitpunkt gekommen, dass das Spielzeug erneut einen Brief aus dem Urlaub schickte, in dem es ankündigte, dass es wieder zurückkommen würde.

Es war eine interessante Zeit und dennoch hätte wir uns erhofft, dass die Kinder noch mehr ins eigenständige kreative Tun kommen können.