Die Kinder kamen ganz aufgeregt in die Schneckengruppe und freuten sich sehr über den Schnee. Gemeinsam standen sie vor dem Fenster und überlegten, was sie nun alles mit dem Schnee machen könnten.
„Einen Schneemann bauen?“, schlug ein Kind vor – und die anderen stimmten begeistert zu.
Ausgestattet mit warmer Schneeausrüstung, darunter Handschuhe und dicke Stiefel, ging es in den Garten. Draußen angekommen war bereits die erste Berührung mit dem Schnee für die Kinder sehr aufregend. Der Schnee fühlte sich kalt und nass an, knirschte unter den Stiefeln, und die Kinder begannen sofort, ihn neugierig zu entdecken.
Einige Kinder hatten großen Spaß daran, den verschneiten Weg freizuschaufeln. Mit viel Ausdauer und Kraft halfen sie den Erwachsenen mit einer großen Schaufel beim Schneeschaufeln. Andere Kinder rollten den kleinen Berg hinunter, legten sich in den Schnee oder probierten sogar vorsichtig, wie er schmeckt. Mit allen Sinnen erkundeten sie den Schnee!
Die „großen“ Schneckenkinder begannen gemeinsam, einen Schneemann zu bauen. Sie formten eine große Schneekugel und gestalteten anschließend Haare, Arme, Augen und einen Mund. Dabei zeigten die Kinder tolles Teamwork: Während ein Kind Stöcke für die Haare suchte, kümmerte sich ein anderes um die Augen des Schneemanns. Mit vielen kreativen Ideen und unterschiedlichen Umsetzungen arbeiteten sie gemeinsam, bis ihr Schneemann schließlich fertig war. Stolz betrachteten sie ihren fertigen Schneemann und freuten sich über dieses schöne Erfolgserlebnis.
Zurück im Gruppenraum waren die Kinder sehr stolz darauf, ihren Schneemann durch das Fenster betrachten zu können.
Und wenn der Schnee schmilzt? Dann bauen wir beim nächsten Mal einfach einen neuen!